Die Volatilität ist der Preis für den Kapitalerhalt

Privatanleger und Kommunen bangen um Tages- und Festgelder in Millionenhöhe.

Die aktuelle Woche stand bislang ganz im Zeichen der internationalen Notenbanken und deren Bemühungen eine ausufernde Inflation zu bekämpfen. Mit dem größten Zinsschritt seit 1994 erhöhte die US-Notenbank FED den Leitzins um 0,75 % auf die Spanne von nun 1,5 bis 1,75 % an. Die Bank of England hob den Leitzins um 0,25 % auf 1,25 % und die Schweizerische Nationalbank von minus 0,75 % auf minus 0,25 % an. An den Börsen sorgte dies am Donnerstag für fallende Kurse auf breiter Front. Die aktuell vorgenommenen Zinserhöhungen sorgen bei vielen Anlegern erneut für Rezessionsängste, so dass der deutsche Aktienindex DAX mit einem Minus von 3,3 % aus dem Handel ging. In den USA fiel der Dow Jones um 2,4 %, der S&P 500 um 3,3 %.

Trotz der aktuell stärkeren Kursrücksetzer, führt langfristig kein Weg an der Anlageklasse Aktie vorbei! Obwohl die Zinsen aktuell steigen, ist nicht davon auszugehen, dass man in absehbarer Zeit mit reinen Zinsanlagen eine positive Realrendite (also nach Abzug der Inflation) erzielen kann. Die Aktie zählt nach wie vor zu den Sachwerten, die langfristig neben dem Kapitalerhalt auch die attraktivsten Renditen erzielen. Die aktuell erhöhte Volatilität (Schwankungsbreite) ist dabei, der Preis den wir als Anleger zahlen müssen, um das Kapital zu erhalten und zusätzlich rentiert zu bekommen. Eine aktive Auswahl bei der Suche nach geeigneten Aktien(-fonds) ist dabei unserer Meinung nach unerlässlich. Blind in irgendwelche Aktien investieren, nur weil diese in den letzten Wochen stark gefallen sind und deshalb günstig erscheinen, kann schnell nach hinten los gehen. Gleiches gilt für ETFs. Grundsätzlich sind wir froh, dass der Aktienkult in Deutschland in den letzten Jahren ein Wachstum erfahren konnte. Wer sich dabei nur auf ETFs konzentriert, muss wissen, auf was er sich einlässt und muss eben auch die entsprechenden Schwankungen aushalten können.

Wie vorteilhaft eine gezielte Titelauswahl bei reinen Aktienanlagen ist, zeigt der nachfolgende Vergleich. Hierbei vergleichen wir unsere Vermögensverwaltung “PCI-Aktiendepot“, bei der wir die aus unserer Sicht weltweit besten Aktienunternehmen (reine Einzeltitelauswahl!) aussuchen, mit dem ebenfalls global investierenden Index MSCI World. Zur größeren Ansicht klicken Sie einfach auf das Bild.

Auch unser PCI-Aktiendepot konnte sich natürlich nicht gänzlich dem ereignisreichen Marktumfeld in diesem Jahr entziehen. Man sieht jedoch sehr deutlich, dass die Wertentwicklung fast immer über der des MSCI World verläuft, in der aktuellen Marktsituation also nicht ganz so “störungsanfällig” ist, wie der “breite Markt”. Wie kommt das?

Wir fokussieren uns bei der Auswahl auf Unternehmen, die in ihrem Segment Marktführer mit einmaligem und nicht kopierbaren Geschäftsmodell sind und bereits über einen langen Zeitraum profitabel wirtschaften. Des Weiteren setzen wir auf mindestens sieben bis zehn unterschiedliche Branchen. So konnten sich die Aktienkurse von Unternehmen aus der Branche “Öl & Gas” dank des Ukrainekrieges deutlich verbessern. Auch Konzerne aus den Bereichen “Konsum” und “Nahrungsmittel” hatten kaum Kurseinbrüche, denn “Gegessen wird immer!” Viele Fondsmanager und Vermögensverwalter hatten in den letzten Monaten, teilweise Jahren, einen starken Fokus auf US-amerikanische Technologieunternehmen, die bekannterweise in der letzten Zeit am stärksten eingebrochen sind (“Tech-Crash”). Topunternehmen aus diesen Bereichen haben wir zwar ebenfalls im “PCI-Aktiendepot” aber eben nur als eine Branche und zu einem Zehntel. ETFs wie der MSCI World sind ebenfalls stark technologiefokussiert, weil die Indexgewichtung nach Marktkapitalisierung erfolgt und dadurch die großen Techkonzerne (Apple, Amazon, Alphabet, Tesla & Co.) dort am stärksten gewichtet sind. Was jahrelang gut lief, muss nicht auch in Zukunft gut laufen. Ein Vermögensverwalter kann dagegen aktiv gegensteuern und die Branchengewichtung per “Rebalancing” auf andere Branchen verteilen. Dies ist auch der Grund, weshalb unser “PCI-Aktiendepots” (Besteht überwiegend aus Einzeltiteln mit ganz wenigen ETF, ab € 100.000,- Mindestanlage ohne Eintrittsgebühr oder Ausgabeaufschlag; alternativ unser “PCI-Depot Wachstum” ab € 30.000,-, welches nur Fonds & ETF beinhaltet, ebenfalls mit 100% Investitionsquote, also ohne Eintrittskosten) trotz der stark sinkenden Börsen und schwierigen Zeiten nur leicht in der Verlustzone liegt, weil die sogenannten “Value-Aktien” im Depot ein Gegengewicht zu den Technologietiteln bilden konnten. Und vergessen Sie nicht: Nur durch die Schwankungen, die es am Aktienmarkt jederzeit gibt, erhält man auch immer wieder günstige Einstiegsmöglichkeiten!

Interessieren Sie sich für unser “PCI-Aktiendepot”? Dann kontaktieren Sie uns ganz einfach über den folgenden Button!

Ich interessiere mich für das PCI-Aktiendepot

Foto: shutterstock.com | 1931124980 | Peshkova

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