Wie rentabel sparen die Deutschen?

Auch im letzten Jahr ist die Sparquote der Deutschen gestiegen. Wohl bemerkt zum vierten Mal in Folge und das trotz der niedrigen Zinsen. So positiv diese Entwicklung auch ist, so ernüchternd fällt oftmals der Blick auf die Zinsbescheinigung zum Jahresende aus. Denn auch weiterhin steigt der Anteil von Geldern, die auf dem Girokonto oder dem Tagesgeldkonto geparkt werden. Und hierfür verharrt der Zinssatz bekanntermaßen seit einiger Zeit um die Null-Prozentmarke.

Aus einer aktuellen Auswertung der DZ Bank geht hervor, dass das private Geldvermögen im Jahr 2017 um 5,2 Prozent auf ein Rekordhoch von 6,1 Billionen Euro gestiegen ist. Rund ein Viertel dieses Vermögens machen Bargeld und in Sichteinlagen geparkte Gelder aus. Das bedeutet, dass aktuell über 1,5 Billionen Euro privater Anleger keine Zinsen oder nur sehr geringe Zinsen abwerfen.

Hinzu kommt, dass auch die Inflation wieder auf ca. 1,7 Prozent angestiegen ist. Unterm Strich ergibt sich hieraus ein aktueller Realzins von – 0,8 Prozent. Wenn man also derzeit noch Zinsen erhält, werden diese von der Inflation aufgezehrt.

Dennoch scheuen viele Deutsche andere Anlageformen, wie beispielsweise Wertpapiere. Die Angst vor Kursschwankungen oder sogar Verlusten scheint zu groß zu sein. Allerdings hat der DAX im Jahr 2017 um 12,5 % zugelegt und somit das sechste Jahr in Folge mit einem Gewinn abgeschlossen.

Nun werden sich einige Anleger fragen, ob ein derzeitiger Einstieg bei solch hohen Kursen noch sinnvoll ist.

Das Handelsblatt hat hierzu 32 Volkswirte und Analysten nach deren Prognose für das Jahr 2018 befragt. Demnach wird der Deutsche Aktienindex auch in diesem Jahr seinen Höhenflug fortsetzen. Durchschnittlich erwarten die Befragten einen Anstieg auf 14.009 Punkte. Die gute Konjunktur und gute Stimmung bei den Unternehmen dürfte sich auch 2018 fortsetzen. Weiter sehen die Experten den Euro-Kurs wenig verändert bei 1,18 Dollar, was der exportlastigen deutschen Wirtschaft zugute käme.

Um dennoch das Risiko plötzlicher Kursrücksetzer abzufedern, macht es Sinn, Anlagebeträge aufzuteilen und zu mehreren Zeitpunkten, beispielsweise quartalsmäßig oder als monatlichen Sparplan, in Wertpapiere zu investieren. Ein weiterer wichtiger Punkt der Risikominderung ist die Diversifikation, also die Streuung der zu investierenden Gelder auf mehrere Anlageobjekte. Eine solche Streuung bieten Investmentfonds, die auch monatlich bespart werden können.

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Foto: pixabay.com / loufre

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