Schwärzeste Börsencrashwoche seit Jahrzehnten – Der „Luzifermoment“

Die Coronavirus-Pandemie steigt unaufhörlich weiter.

Gabor Steingart, ehemaliger Redakteur des Handelsblattes, schrieb diese Woche in seinem „Morning Briefing“: Der große Bruder der Corona-Panik ist der Crash-Prophet. Beide sind einander in masochistischer Innigkeit zugetan. Während der Eine vor dem Virus zittert, spürt der Andere, wie die Erregung in ihm aufsteigt. Der Eine fürchtet den Absturz, auf den der Andere spekuliert. Das Gegenstück zum Hamsterkauf ist der Ausverkauf der Aktien. Diese Woche tanzten die beiden Hasardeure auf dem Vulkan, weshalb die Börsen ihren Luzifer-Moment erlebten:

► In New York wurde der Handel für 15 Minuten unterbrochen, damit sich die Gemüter der Investoren wieder beruhigen konnten.

► Zuvor waren Dow Jones, S&P 500 wie auch der Nasdaq um 7,8, 7,6 und 7,3 Prozent abgerutscht und bescherten der Wall Street den größten Kursverfall innerhalb eines Tages seit Dezember 2008. Erinnerungen an die Finanzkrise werden wach.

► Auch der Dax stürzte weiter ab, schloss mit 9.150 Punkten auf ein Rekordtief und lag damit fast 30% unter dem Höchststand vom Vormonat. Er fiel damit so extrem wie seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nicht mehr.

► Am gestrigen Freitag konnte der DAX wieder auf 9.679 steigen und damit um 5,7% zulegen. Der Dow Jones stieg sogar um über 10%, weil die Kurse durch ein riesiges Hilfspaket der US-Regierung nach oben getrieben werden. Damit wurde der größte Kurssturz seit dem „schwarzen Montag“ 1987 teilweise wieder ausgeglichen. Aber niemand glaubt, dass das Ende der Börsenkrise schon erreicht ist.

► Das öffentliche Leben kommt in Deutschland kommende Woche zum Erliegen, ab Montag sind fast alle Schulen und KITAS geschlossen, Berlin schließt auch ab Mittwoch die Kneipen, Clubs und Bars.

 

Einsteigen, wenn die „Kanonen donnern“ – Glauben Sie, das uns der „Corona – Virus“ noch in zwei Jahren ärgert?

Den Höhepunkt bezüglich der Ausweitung der Coronavirus-Pandemie haben wir noch nicht erreicht, die „Virushysterie“ wird uns noch einige Woche und vielleicht auch Monate verfolgen, aber das Gegenmittel und eine Impfmöglichkeit soll es schon geben und daran wird fieberhaft gearbeitet.
Aber wer diese Woche den Mut hatte, bereits „scheibchenweise“, also mit geringen Beträgen wieder in der Börse bzw. in Aktien, ETF und Investmentfonds einzusteigen, wurde bereits am gestrigen Freitag mit Kursgewinnen belohnt.

Bei jeder Aktie, die verkauft wird, muss auf der anderen Seite jemanden stehen, der sie kauft!

Ja, das ist so: Wenn ich Aktien oder ETF an der Börse verkaufe, muss es auf der anderen Seite einen Käufer zu diesem Preis geben, der glaubt, dass dieser Preis für dieses Unternehmen fair oder günstig ist. Der Börsenguru André Kostolany sprach davon, dass bei einem Ausverkauf an der Börse die Aktien die „zittrigen Hände“ verlassen und in die „starken Hände“ übergehen.

Glauben Sie, das eine Amazon, eine BMW, eine Allianz oder eine Nestle, alles Aktienunternehmen, in fünf Jahren kein Geld mehr verdienen?

Glauben Sie weiterhin, dass die großen Aktienkonzerne, die heute gute Dividenden zahlen, wie eine Amazon, Apple, BMW, Nestle oder andere bekannte Unternehmen in fünf Jahren kein Geld mehr verdienen?
Sicherlich nicht! Da Sie nicht wissen, WELCHES Unternehmen in den nächsten Jahren zu den Gewinnern gehört, kaufen Sie sich viele ausgewählte Aktien mit einem langfristig intakten Geschäftsmodell oder gute aktiv gemanagte Fonds! Die schlimmste Börsenwoche seit Jahrzehnten hat übrigens gezeigt, dass aktiv gemanagte Investmentfonds ihre Berechtigung gegenüber zum Beispiel ETF haben.
Während Sie mit einem DAX-ETF, der einfach nur den Index nachbildet, in dieser Woche über 20% an Wert verloren hätten, wäre Ihnen das bei einem Fonds mit gutem Fondsmanagement oder einer aufmerksamen Vermögensverwaltung nicht passiert. Da nützen auch die geringen Kosten eines ETF nichts! So haben die von uns gemanagten Depots, je nach Depotvariante, nur zwischen 3% und 8% verloren. Wir haben zwar ebenfalls ETF im PCI-Depots gekauft, aber nur zu einem geringen Anteil.
Anleger sollten in dieser Phase entweder bei der täglichen Performance wegschauenbis die Krise vorbei ist oder mit kleineren Beträgen wieder einsteigen. Wie die gestrige Erholung gezeigt hat, ist ein voreiliger Verkauf meist nicht die bessere Wahl und letztendlich sollte der Anlagehorizont bei Wertpapieranlagen immer langfristig angelegt sein.
Natürlich sollte man auch eine Nachzahlung nicht sofort komplett investieren, sondern anteilig investieren. So kann ein Betrag von € 50.000,- in fünf Raten á € 10.000,- auf mehrere Woche investiert werden, so das man immer einen anderen Kurseinstieg hat.

Überweisen Sie als unser Vermögensverwaltungskunde einfach einen freien Betrag auf Ihr kostenloses „Cashkonto“ bei uns – wir investieren für Sie zeitnah an den Börsen!

Sie sind bereits Vermögenskunde unseres Hauses? Dann machen wir es Ihnen besonders leicht! Überweisen Sie einfach den  Betrag, den Sie jetzt frei anlegen können, auf das Cash- oder Girokonto Ihrer Depotbank, den Rest übernehmen wir für Sie! Gerne senden wir Ihnen auch die IBAN Ihres Cashkontos zu, wenn Sie diese nicht sofort für Ihr Online-Banking finden! Rufen Sie uns oder Ihren PCI-Ansprechpartner bei Fondskompetenz.de einfach an!

Sollten Sie uns noch kein Vermögensmandat erteilt haben, weil Sie grundsätzlich Ihre Wertpapiere bzw. Fonds selbst kaufen wollen, rufen Sie ebenfalls gerne an. Dann sollte eine neue Investition aber grundsätzlich immer individuell von der persönlichen Gesamtaufstellung des Vermögens abhängig gemacht werden. Gerne sind wir Ihnen bei Ihrer Entscheidung behilflich. Kontaktieren Sie uns hierzu über den nachfolgenden, unten stehenden blauen Button!

Das komplette „Morning Briefing“ von Gabor Steingart und welche Gründe er anführt, warum die Erholung an den Börsen kommen wird und wie eine Weltwirtschaftskrise vermieden werden kann, finden Sie, wenn Sie HIER.

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