Finanz-Experte warnt vor Folgen der Corona-Krise

Deutschen Sparern droht 30 Prozent Verlust!

Seit Jahren leiden Sparer unter niedrigen Zinsen, die ihrem Vermögen Jahr für Jahr die Kaufkraft nehmen. Doch mit der Corona-Krise kommt es noch härter: Die Zinsen bleiben niedrig und obendrauf kommt voraussichtlich die Inflation zurück.

Wer heute 3000 Euro auf dem Konto hat, so Finanzexperte Leonhard Fischer, dem wird niemand plötzlich 1000 Euro wegnehmen. Er wird sich innerhalb der nächsten zehn Jahre wohl nur ein Drittel weniger davon kaufen können. Wer sich bislang drei Urlaube von seinem Ersparten leisten konnte, wird vom gleichen Geld nur noch zwei bezahlen können.

Wie es dazu kommt?

Die Rechnung ist einfach: Weil wir wegen des Coronavirus zu Hause bleiben müssen, können wir keinen Wohlstand schaffen. Wir gehen weniger arbeiten, produzieren weniger, zahlen weniger Steuern.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert nach der Corona-Krise Steuersenkungen. Das könnte sinnvoll sein, aber nicht für alle.
Das kann nicht lange gut gehen. So wie das Virus den Menschen befällt, so greift der staatlich verordnete Stillstand die Wirtschaft an: Wenn nicht gegengesteuert wird, droht das System zusammenzubrechen.
Doch auch die EU-Staaten sind wie Patienten aus unterschiedlichen Risikogruppen in die Krise gegangen. Deutschland mit stabiler Wirtschaft und moderat verschuldet. Italien und andere Staaten, um im Bild zu bleiben, mit schweren Vorerkrankungen.

Die Schuldenberge Italiens und Griechenlands sind so groß, ihre Wirtschaft so fragil, dass ein paar Hundert Milliarden aus dem ESM-Topf nicht ausreichen werden, um die von der Corona-Krise gelähmten Staaten vor der Pleite zu retten.

Hier kommt das wirtschaftliche Äquivalent der Intensivstation ins Spiel: die Zentralbank. Die Coronakrise und ihre Folgen sind nicht nur für die Weltwirtschaft eine große Herausforderung, sondern auch für alle Anleger. Schlechte Nachricht für Sparer: Statt sich zu vermehren, wird das Geld auf dem Konto eher weniger. Viele Banken nehmen Minuszinsen.

Bereits vor Wochen kündigte die EZB an, in unbegrenztem Umfang Staatsanleihen zu kaufen. Nun laufen die Gelddruck-Maschinen auf Hochtouren, während die Wirtschaft teilweise stillsteht. Und die Schuldenberge, sie wachsen und wachsen und wachsen …

Auch, wenn unsere Regierungen nicht darüber sprechen, so werden sie doch den für sie elegantesten Weg wählen, um die neuen Schuldenberge wieder loszuwerden: indem sie das Geld entwerten und uns damit ein bisschen enteignen.

Nicht in Form der Hyperinflation, die Deutsche wie kaum ein anderes Volk wegen ihrer historischen Erfahrungen fürchten. Sondern langsam und schleichend, aber dennoch spürbar und schmerzhaft für uns Sparer: Unser angespartes Vermögen kann 30 Prozent seiner Kaufkraft verlieren.

Nein, ein Brot wird nicht wie in der Weimarer Republik eine Millionen Reichsmark kosten und die Druckerpressen Tag und Nacht Papiergeld drucken. Aber über eine steigende, schleichende Inflation von, sagen wir 3% pro Jahr, werden Sie immer weniger von Ihrem Geld kaufen können. Viele Lebensmittel im REWE oder EDEKA sind schon deutlich teurer geworden wie vor der Coronakrise. Die „Hamsterkäufer“ sollen vernünftige und hohe Preise zahlen, wenn sie schon Toilettenpapier oder Nudeln horten wollen. Aber 3% Inflation pro Jahr bedeutet einen Wertverlust von 30% Ihres Vermögens nach zehn Jahren – da „beißt die Maus kein Faden ab.“

Die Lösung liegt in Investitionen in Sachwerte wie beispielsweise Aktien oder Immobilien, aber auch hier muss man genauestens auswählen!

Mit der eigenen Immobilie, idealerweise in guter Lage, kann man meist nichts falsch machen. Als Investor in Aktien oder Immobilien schon. Gewerbeimmobilien wie Hotels oder Shoppingcenter mit viel Textilläden gehören momentan zu den Verlieren. Auch Luxus-Wohnimmobilien, wenn sie als Neubau viel zu teuer sind. Nichts falsch machen können Sie mit sogenannten „Brot-und-Butter“ – Wohnimmobilien in guten Lagen und vernünftigen Mieten, die auch bezahlbar sind. In Form von Fonds gehören dazu die Wohnimmobilienfonds von ZBI (ZBI Professionel 12), Pro Investor (Pro Investor Immobilien 4), die bereits viele Wohnobjekte eingekauft haben oder auch PROJECT Metropolen 18, da dort die meisten Neubauten bereits an Eigennutzer verkauft wurden. Oder natürlich die Nahversorgungsfonds von HABONA, da REWE, EDEKA oder LIDL bonitätsstarke Mieter sind, die von der Coronakrise profitieren. Oder natürlich mit denjenigen Aktien oder Investmentfonds, die auf die „Gewinner der Krise“ gesetzt haben, wie Biotechnologie oder IT.

Gewinner oder immun gegen die „Coronakrise“ sind:

  • Sachwerte wie Wohn- oder Pflegeimmobilien in guten Lagen sind „coronageschützt“ sowie börsen- und konjunkturunabhängig!
  • Aktien oder Investmentfonds, die auf die „Gewinner der Krise“ gesetzt haben, wie Biotechnologie oder IT.

Foto: shutterstock.com | 1279101283 | Zerbor