Corona-Krise – Aktuelle Lage an den Börsen

►  Die Cashquote unserer „PCI-Depots“ wurde auf über 20% erhöhtDie Krise ist noch nicht vorbei!

► Von Ihnen überwiesene Anlagesummen auf dem Cashkonto und bei Neueröffnung eines PCI – Depots werden momentan von uns nur „scheibchenweise“ investiert. Die Börsenkurse werden u.E. kurzfristig weiter sinken!

►  ETF als Indexfonds sind unflexibel – diese wurden verkauft! Neuinvestitionen erst bei möglicher Bodenbildung

►  Überweisungen von Neuanlagen auf das Cashkonto bleiben möglich – auf Sicht von 5 Jahren wird diese Krise eine Chance sein!

► „Helikoptergeld“ in den USA per Gelddrucken (US$ 2.000.000.000.000,-, sprich US$ 2 Billionen) und die immense Steigerung der Schuldenquote um weitere € 750 „Notmilliarden“ durch Lagarde (€ 750.000.000.000,- !) in Europa werden früher oder später unweigerlich zu einer neuen Eurokrise und einer Währungsreform führen müssen – dann schlagen Sachwerte wie Aktien und Immobilien Papier- oder Festgeld!

► Jeder Crash seit dem Jahr 1900 dauerte im Tiefpunkt maximal 24 Monateneue Höchstkurse wurden wieder zwischen 24 Monaten und 60 Monaten erreicht – und zwar historisch ausnahmslos! Das sollte Sie wirklich beruhigen und Sie sollten JETZT „scheibchenweise“ einsteigen. Oder glauben Sie, die „Pandemie“ dauert länger als 24 Monate?

Diese Woche konnte der Dow Jones – Index den höchsten Tagesgewinn seit über 80 Jahren (genauer seit 1933), nämlich 11% erzielen. Der deutsche DAX-Index stieg am gleichen Tag auf über 8%! Mancher Anleger – in der Vorwoche noch deutlich an der Börse „gebeutelt“ – rieb sich darüber verwundert die Augen, sollte die Krise schon wieder vorbei sein?

Auch wenn die Börsen der Entwicklung immer deutlich vorauseilen, sollte man weiter vorsichtig bleiben, denn die Börse bleibt zunächst anfällig. Nichtsdestotrotz haben sich viele Investoren, die wieder mit kleinen Positionen eingestiegen sind, gefreut. Wenn die richtigen Nachrichten kommen (Medikament oder Impfstoff gegen den Coronavirus) könnten die Börsen wieder schnell steigen, denn Liquidität ist genug im Markt. Und wer jetzt einen Anlagebetrag über 5 Jahre anlegen kann, ohne ihn kurzfristig zu benötigen, kann jetzt anfangen zu investieren!

Allerdings hat der „Coronavirus“ schon jetzt enormen wirtschaftlichen Schaden – insbesondere in der Luftfahrt, im Tourismus und in der Gastronomie – angerichtet, in den USA ist er noch gar nicht so richtig angekommen, dort beginnt die Ausbreitung dieses Virus erst gerade.
Auch in Deutschland hat die Pandemie ihren Höhepunkt noch nicht erreicht, viele Menschen wissen gar nicht, ob sie nicht den Virus längst haben oder noch nicht.

Wir haben die Cashquote unserer „PCI-Depots“ für Sie auf über 20% erhöht. Auch wenn die Kurse diese Woche gestiegen sind – die Krise ist noch nicht vorbei!

Wir haben alle keine „Glaskugel“, den Crash konnte in dieser Höhe und Intensität keiner vorhersehen. Während der Dax und Dow Jones über 35% verloren, Bitcoins gar 40%, blieben unsere „PCI-Depots“ zwar nicht von Verlusten verschont, konnten aber zumindest die Verluste mit knapp über 10% Verlust im laufenden Jahr deutlich eindämmen. Wir, das PCI – Fondskompetenz.de – Team, gehören momentan zu der Gruppe von Analysten, die der Meinung sind, dass die Krise noch lange nicht vorbei ist, jetzt schon in eine Rezession einmündet und deshalb zumindest die Kurse weiter fallen könnten.

ETF als Indexfonds sind kostengünstig, aber unflexibel – aktives Management ist gefragt!

ETF sind sogenannte „Exchange traded Funds“ (Kurz: ETF), die börsennotierte Investmentfonds sind, die einfach einen Index oder einen bestimmten Basiswert nachbilden. Aktives Management ist hier nicht angesagt. Die bekanntesten ETF bilden als Basiswerte die großen Indices wie den DAX (30 größte deutsche Unternehmen), Dow Jones (ältester, amerikanischer Index mit 30 großen Unternehmen), MSCI World (Index von 1.600 weltweit agierender Unternehmen) oder S&P 500 (die 500 größten amerikanischer Unternehmen) ab. Mittlerweile werden aber auch von Teilmärkten, Anleihen oder bestimmten Unternehmensgruppen ETF aufgelegt, denn ETF sind momentan besonders groß in Mode. Neben den aktuellen Finanzzeitschriften empfiehlt auch der Verbraucherschutz oder die Stiftung Finanztest ETF, denn diese sind sehr kostengünstig. Sie haben nur einen gravierenden Nachteil: Sie sind unflexibel. Das bedeutet, sie verlaufen immer 1:1 bzw. ein wenig schlechter als der Index, weil mit Kosten belastet, können diesen aber nie schlagen. Sprich: Verliert zum Beispiel der DAX 30%, verliert der ETF ca. 31%. Laut dem Handelsblatt vom 26.03.2020 fielen ETF sogar deutlich tiefer als der Index, den sie nachbilden sollten, weil es nicht genug Käufer auf der anderen Seite gab – ein Phänomen, welches man bisher noch gar nicht kannte (HB, 26.03.20, S36)! In Krisen- oder Baissephasen wie momentan, kann ein ETF nicht gegensteuern, weil er keinen aktiven Fondsmanager hat. In aufsteigenden Phasen steigt ein ETF dafür nahezu 1:1 mit dem Index UND ist kostengünstig. Dies war ein Grund, warum wir vier ETF im letzten Jahr im Depot gekauft haben: Wir glaubten an weiter steigende Märkte. Dies ist nicht mehr der Fall und deshalb haben wir sie wieder verkauft. Denn jetzt ist aktives Management und „Gegensteuern“ angesagt und keine Entwicklung analog eines Index! Ein positives Beispiel ist ein Investmentfonds des amerikanischen Fondshauses MFS Meridian des bekannten Fondsmanagers Bernaby Wiener: Er hatte sein gesamtes Aktiendepot über Puts abgesichert, rechtzeitig Cash aufgebaut und im laufenden Jahr deshalb nur ca. 2,5% verloren – so geht aktives Management!

Überweisungen von Neuanlagen auf Ihr Cashkonto bleiben möglich – auf Sicht von 5 Jahren wird diese Krise eine Chance sein und wir werden neue Höchstkurse sehen!

Wir glauben, dass es nochmals abwärts geht. Andere Investoren glauben bereits jetzt wieder an eine Erholung. Beide Meinungen glauben aber an das Gleiche bezogen auf einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren: Irgendwann wird die „Corona-Krise“ bzw. eine Rezession zu Ende sein und die Kurse werden wieder deutlich steigen. Dies ist vielleicht ein Trost für alle Anleger, deren Depots momentan tiefrote Zahlen aufweisen: Auf lange Sicht wurden die Verluste wieder aufgeholt und irgendwann werden wieder neue Höchststände erreicht. Bei der „DotCom-Blase“ 2000 war dies nach fünf Jahren der Fall, bei der Finanzkrise 2008 stiegen die Kurse bereits wieder nach einem Jahr deutlich an, neue Höchststände wurden 2012 erreicht. Historisch gesehen gab es seit dem Jahr 1900 keinen Börsencrash, der seine Tiefststände länger als 24 Monate bewahrte. Außerdem gab es nach jedem Crash spätestens nach 5 Jahren wieder neue Höchstkurse, die die Kurse VOR dem Crash überflügelten!

Fazit: Die Einstiegskurse sind jetzt schon historisch gering, wenn Sie jetzt einen Betrag langfristig anlegen können, sollten Sie freie Liquidität auf Ihr Cashkonto bei uns überweisen!

Immense Verschuldung führt zur nächsten Eurokrise und zu einer Währungsreform!

Nachfolgend geben wir Ihnen einen weiteren Grund, kurzfristig in Sachwerte, insbesondere Aktien oder Immobilien einzusteigen: Die immense Verschuldung in den USA und Europa. So lässt Trump gerade „Helikoptergeld“ in den USA drucken, also Geld ohne Gegenleistung. Jeder US-Bürger (außer die Superreichen) soll einen Scheck über 1.000,- USD erhalten. Natürlich möchte Trump dadurch seine Wiederwahl sichern. Die EZB-Präsidentin Lagarde steigert gerade die Schuldenquote um weitere € 750 „Notmilliarden“ in Europa. Dies wird u.E. früher oder später und unweigerlich zu einer neuen Eurokrise und einer Währungsreform führen müssen. Und dann schlagen Sachwerte wie Aktien und Immobilien immer Papier- oder Festgeld! Also achten Sie darauf, dass Sie in den nächsten Monaten nicht zu hohe Cashbestände horten, sondern beginnen Sie nach und nach zu investieren, und zwar in Sachwerte wie Immobilien, Solaranlagen oder eben Wertpapiere und Rohstoffe, also hauptsächlich Aktien und in geringem Maße auch Gold. Wie genau, erfahren Sie gerne über uns. Rufen Sie einfach an!

Nachfolgend eine Graphik zur US-Verschuldung noch VOR dem „Helikoptergeld“:

Fazit zur aktuellen Situation:

  • Extreme Angst bei Markteilnehmern an der Börse war im Nachhinein – auf einer Sicht von fünf Jahren – immer ein guter Einstieg!
  • Machen Sie es wie die Börsenlegende Warren Buffet, der zeitweise nur durch kluge Investitionen der reichste Mann der Welt war:
  • „Sei ängstlich, wenn andere gierig sind. Sei gierig, wenn andere ängstlich sind.“

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